Südamerika 2023/24


Es geht zurück nach Hause. 
Was soll ich sagen? 

Die letzten 5 Wochen waren einfach unglaublich. 
Wir haben geschwitzt und gefroren, gelacht und geweint, diskutiert und geschwiegen, geschlemmt und geschissen, verloren und gewonnen (beim Kniffel), sind geflogen und Auto gefahren (manchmal gedriftet), sind gewandert und haben gechillt, haben auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und uns mit Briefen beschenkt, haben das neue Jahr begrüßt und das alte zurückgelassen, haben Caymane gefangen und Piranhas gefischt, haben nackt gebadet und Gletscherabbrüche bestaunt, Pinguine bewundert und Lamas tot über den Zaun hängen gesehen, Steaks und Fisch gegessen, Pisco Sour und Kunstmann getrunken, Geysire dampfen und Paare Tango tanzen gesehen, im Salzsee gebadet und im Dschungel geschlafen, Sonnenaufgang- und untergänge bewundert, Flamingos und Affen gesehen, waren einfach zusammen.

Haben sehr viel erlebt und um Kilian zu zitieren: „A Guata hebts!“ 
Und wir Strobls sind verdammt gut!!! 
Ich bin sehr dankbar, dass wir diese Reise gemeinsam erleben durften und wunderschöne Erinnerungen davon mitnehmen können. 
Gracias e adios Sudamerica 

Colonia de Sacramento / Uruguay

Ein letzter Sonnenaufgang am Meer, dann geht es über Montevideo nach Colonia de Sacramento, UNESCO-Weltkulturerbe.

Stadteinfahrt kilometerlang mit Palmen

Und noch ein letzter Sonnenuntergang 🌅 

Pedrera / Uruguay

Wir holen unser Auto und ab geht es ans Meer.

Den Nobelort Punta del Este lassen wir hinter uns und fahren weiter Richtung Norden an der Atlantikküste.

Eine kleine Stärkung zwischendurch.

Unser Häuschen liegt an einem einsamen, menschenleeren Strand, genau das, was wir nach 5 Wochen Herumreisen brauchen.

Man lebt insgesamt zuwenig am Meer 🥲

Ohne Hängematte geht in diesem Land gar nichts.

Blick aus der Hängematte

So lässt sich‘s leben 😜

 Montevideo

Das Parlament von Uruguay

Die Abgeordneten des Parlaments 😊

Endlich essen

Das Leben spielt sich am Abend auf der Rambla ab.

Zum Abendessen treffen wir noch Patrick aus Rotterdam, der mit Sonja und Jens in Sao Paulo studiert hat.

Uruguay - Montevideo

Es geht zurück nach Buenos Aires. 
Auf dem Weg durch endlose Weiten finden wir den Ursprung des Satzes:“Hier möchtest du nicht tot über dem Zaun hängen“ 🤣🤣🤣

Christoph fliegt zurück nach Europa und Sonja und ich fahren gemeinsam mit Jens, Sonjas Mitbewohner in Sao Paulo, mit der Fähre nach Uruguay.

Buenos Aires verschwindet am Horizont.

Der Leuchtturm von Montevideo begrüßt uns. Uruguay ist nach Suriname das zweitkleinste Land in Südamerika mit 3,5 Mio Einwohnern und wird auch die Schweiz von Südamerika genannt.

Coffeeshop - no words needed 😂

Parco Nacional de Glaciares / Argentinien

Der Ort El Calafate präsentiert sich als entzückender kleiner Tourismusort mit tollen Restaurants, Bars und Geschäften und unser Hotel bietet vorne einen Blick auf den See und aus dem Zimmer einen fantastischen Sonnenuntergang um 22.00 Uhr. 🌅

Wir brechen früh auf, um vor den Touristenmassen den Perito Moreno Gletscher zu erreichen. Vor uns türmt sich eine 60m hohe Eiswand auf, sehr spektakulär und alle paar Minuten brechen Eisschollen ab und stürzen mit lautem Getöse in den See.

Und weil wir so früh aufgestanden sind, darf ich auch noch den Sieg Liverpools über Arsenal im FA Cup schauen ⚽️.

Kilian startet von Puerto Natales seine Rückreise und wir fahren wieder zurück nach Argentinien. Nach 3,5 Stunden Fahrt durch die Pampa ohne menschliche Besiedlung erreichen wir den Lago Argentino, dreimal so groß wie der Bodensee und der größte See Argentiniens.

Parco Nacional Torres del Paine / Patagonien, Chile

Nationalpark Torres del Paine, Tag 2. 

Um den Menschenmassen zu entkommen, fahren wir zum entlegenen Lago Azul, einem traumhaft schönen Platz mit Blick auf die Torres del Paine, die Türme des hellblauen Himmels, wobei sich das hellblau eher auf die Seen bezieht.

Wir wandern entlang des Sees mutterseelenallein den Türmen entgegen, noch hüllen sie sich in Nebel.


Tausende Margeriten und ein Strobl

Und dann zeigen sie sich doch noch 😊

Majestätisch

Am Abend heißt es für Kilian Abschied nehmen, die Uni und die Arbeit rufen - am nächsten Tag geht es zurück nach Europa 🥲

Parco Nacional Torres del Paine / Patagonien, Chile

Es geht in Richtung Nationalpark Torres del Paine, km-lange Straßen, teils asphaltiert, großteils nicht. Der Himmel ist komplett bedeckt, die Berge kaum zu sehen.

Trotzdem überall wunderbare Ausblicke

Happy kids, happy parents 😂


Lago Pehoe

Salto Grande

Wir baden verbotenerweise in diesem See, die Bilder wurden leider zensuriert 😂😂😂

Patagonien, Chile / Argentinien

Am 01.01.2024 geht es weiter über Rio Gallegos nach Punta Arenas, einem Städtchen an der Magellan-Straße, im Süden von Patagonien, nördlich von Feuerland.

Blick auf die Magellan-Strasse

Mit dem Boot fahren wir zur Isla Magdalena, bekannt für die geschützten Populationen von Pinguinen und Kormoranen.


Unterwegs werden wir von Delphinen, Walen und Möwen begleitet.

Und dann sehen wir sie: 60.000 Pinguinen mit ihren Babys, die gerade ein Monat alt sind - sooooooo cute 😍😍😍

Man achte auf den Hintergrund 🐧🐧🐧

Unsere Uber-Fahrerin hat ihren Hund Fuffi mit dabei 😂😂😂

Buenos Aires, Argentinien

Was soll ich sagen: eine unglaublich schöne Stadt mit breiten Avenidas, klassizistischen und neobarocken Prachtbauten, sehr vielen Parks, tollen Stadtvierteln - nicht umsonst wird die Stadt auch das „Paris von Südamerika“ genannt - Liebe auf den 1. Blick 💕

Die Stadt des Tango Argentino

Hop on, Hop off, die beste Art, einen schnellen Überblick über eine Stadt zu bekommen.

Maradona, Messi und der Papst - allgegenwärtig.

Shopping

Silvester in Puerto Madero mit 1,2 Leuten

Felix Ano Nuevo 🥂🎇

Der Morgen danach am Flughafen auf dem Weg nach Patagonien 😂😂😂

Geysirs del Tatio , Atacama, Chile

Auf 4.300 m Höhe in den Anden liegt dieses Feld mit Thermalbecken und mehr als 80 aktiven Geysiren.

Um 4 Uhr früh starten wir, um die 70 km Rumpelpiste in 2 Stunden zu bewältigen, damit wir bei Sonnenaufgang da sind.

"Wir wurden von unseren Eltern gezwungen, mitten in der Nacht aufzustehen, um uns dann im Auto 2 h durchschütteln zu lassen;-)))))“

Geysire, Geysire, Geysire,…

Bei der Rückfahrt machen wir einen Stopp in der malerischen Hochlandsiedlung Machuca…

… zur Belohnung für‘s frühe Aufstehen gibt es Lamaspieße und Empanadas.

Valle de la Luna, Atacama, Chile

Mondähnliche Wüstenlandschaft, rosa-gestreifte Berge, malerische Sonnenuntergänge & einmalige Felsformationen - so lässt sich das Valle de la Luna am besten beschreiben.

Die 4 Strobls vor den „Tres Marias“

Salz soweit das Auge reicht

Reserva Nacional Los Flamencos, Chile

Leider können wir mit dem Leihauto nicht in Bolivien einreisen, deshalb fahren wir in Richtung Argentinien. 

Unendliche Weite

Unglaubliche Landschaft

Lamas

Salzseen

Flamingos

Farbspiele ohne Ende

Weihnachten in der Atacama-Wüste, Chile

🎄

Weihnachtsmesse „Messa de Gallo“

Weihnachtsdinner

Atacama-Wüste, Chile

Wir sind in der trockensten Wüste der Erde gelandet. Salzlagunen, Mondlandschaften, sternenklare Nachthimmel und Geysire - unbeschreiblich schön.

Fotoshooting

Laguna Piedar mit Flamingo

Laguna mit Strobls zu Weihnachten

Der Weihnachtsbaum in San Pedro de Atacama

Die etwas andere Weihnachtskrippe

Santiago de Chile

Die von den Anden umgebene Hauptstadt Chiles offenbart sich uns als pulsierende, moderne Stadt mit kolonialen Gebäuden, bunten Kunsthandwerksmärkten, Street Art und trendigen Restaurants. Una ciudad simpática 😍

Endlich sind wir wieder alle zusammen.

Blick vom Cerro de Santa Lucia

Sunset am höchsten Gebäude Südamerikas

Plaza de las Armas

Abenteuer Amazonas

Die letzten 4 Tage waren einfach unvergleichlich: 4 Stunden von Manaus entfernt am Rio Uburu, waren wir in einer ganz kleinen Ecolodge, geführt von Einheimischen, allen voran Jorge, der uns seine Heimat näherbrachte.

…Piranha fischen…

…schwimmen…

…Cayman fangen…

 …übernachten im Dschungel…

…Feuer machen…

…Fisch grillen…

…Jorge, nicht nur der beste Guide, auch guter Koch…

…essen aus selbstgemachte Tellern aus Blättern und Löffeln geschnitzt aus Holz…

Hitze, 100% Luftfeuchtigkeit, Regen aus Kübeln und - zu unserem Erstaunen - keine Mosquitos. Wir sind eingetaucht in eine andere Welt, ohne Handy, Internet, Strom nur 2 h mittags und abends, dankbar für die Möglichkeit, das Leben hier ein wenig kennengelernt zu haben. Dieses Abenteuer werden wir wohl nie vergessen.

Goodbye Sao Paulo, hello Manaus

Für Sonja heißt es nach 5 Monaten Abschied nehmen aus ihrer WG…

…wir fliegen weiter nach Manaus, Gott-sei-Dank kann man an Bord zocken…

…tauchen ein in die Stadt am Amazonas…

…mit dem Opernhaus…

 …dem wunderbaren Restaurant Caxiri…

…und einem Weihnachtsmarkt, das alles bei 32 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.

Sao Paulo

Brunch im Botanikafe in Pinheiros

Batman überall…

Und Graffiti…

Wir tauchen ein in eine bunte, grüne Stadt voll von Widersprüchen mit Stadtvierteln, die ausschauen, wie in Hawaii und anderen, voll mit Müll, Obdachlosen und Armut.

Reunited…

…wir sind pünktlich in Sao Paulo gelandet und Sonja hat uns am Flughafen abgeholt. Schon beim Anflug über der Stadt und dann beim Stau hinein in das Zentrum wird einem die Dimension dieser Stadt klar. Rund 8 Mio Menschen pendeln hier jeden Tag ein und aus, ganz ÖSTERREICH :-)))

Sonjas Mitbewohner Jens und Henry haben uns ein köstliches Frühstück mit Papaya, Guave, Rührei und heissem Kaffee vorbereitet. Gute Jungs :-)))


Shopping im Vintage-Laden

Am Abend gab es dann eine Abschiedsparty mit Sonjas Studienkolleg:innen, ein total netter internationaler „Haufen“. Hat mich sehr an meine Zeit in Perugia erinnert.

Es geht los…

…um 06.00 Uhr früh - nicht unbedingt Kilians Zeit - starten wir nach München und fliegen nach Madrid. Wir fahren in die Stadt, besuchen eine Monet- Ausstellung und genießen die weihnachtliche Stimmung. 




Zwei Tage noch....

....dann geht das Abenteuer los. Kilian und ich fliegen über Madrid zu Sonja nach Sao Paulo und von dort geht es dann 2 Tage später weiter nach Manaus in den Amazonas. Christoph kommt am 20.12. nach, wir treffen uns in Santiago de Chile.


Das Glückskeks weiß mehr

Übrigens, dass chinesische Glückskekse eine überlieferte Tradition sein sollen, gilt als eine reine Erfindung, sie sind viel mehr eine geniale Marketingstrategie aus den USA im 20. Jahrhundert.


Die 1. Herausforderung

Travel light - vor allem für mich ist das eine echte Challenge. Wir reisen durch mehrere Klimazonen, immer mit dem Gepäck, fliegen viel, sind sowohl in Städten als auch im wahrsten Sinn des Wortes in der Pampa, am Berg und in der Wüste.

Unsere Reiseroute

Ambitioniert - von Sao Paulo an den Amazonas, über Santiago de Chile in die Atacama-Wüste, dann nach Buenos Aires und Patagonien.
Dschungel, Wüste, Stadt, Tango und Berge - Herz, was willst du mehr?